Winterzauber ab 24. November

Schon wieder ist ein Jahr vorbei und unsere Blumenterrasse musste dem vorweihnatlichen Ambiente weichen.
Unsere “veränderte Terrasse” – nun in winterlich /weihnachtlichem Kleid – lädt ein, in der hektischen Zeit kurz inne zu halten für einen kleinen Plausch oder einfach nur eine “Auszeit”.
Gerne verwöhnen wir Sie mit heißen Geträngen (Tipp: Feuerzangenbowle !), verschiedenen Grillspezialitäten und herrlichen Festtagskuchen.

Auch dieses Jahr unterstützen wir wieder die Kartei der Not; für eine kleine Spende gibt es ein Stück Weihnachtskuchen !

Wir freuen uns auf gesellige Stunden auf unserer Terrasse,

Ihre Karin & Maria

Weinfest am 8. Oktober 2016

Rechtzeitig zur Weinernte in unserem Höfle haben sich ein paar Weinliebhaber und unsere Stammgäste zu einer kleinen Weinverkostung getroffen.
Motto: Neusiedl bis Toskana – ein paar Weine, die gut zu verkosten sind und Weingüter, die einen Besuch wert sind.
Etwa 8m gehts über eine enge, steile Wendeltreppe hinab ins Gewölbe. Bei etwa 8 °C liegen die Weine gut (selten lange) und die Verkoster bleiben auch frisch. Warm eingepackt, hat der eine oder andere auch etwas länger durchgehalten.
Nur “Dem Roten” wirds dann bei 8°C schon kalt …

Ein anschließendes Aufwärmen im KArisMA gehörte natürlich dazu.
Schön, daß Ihr da wart,
Eure Karin & Maria

Das Augsburger Wappen – eine kleine Geschichte

oder die etwas anderen Bier- /Wein -Untersetzer …

Das älteste Stadtsiegel ist von einer Urkunde bekannt im Jahre 1237; es zeigt ein halb geöffnetes Tor in dessen Mitte eine Weinrebe steht – mit der Spitze nach oben. Es gibt nun viele Spekulationen, ob es sich um eine Art Tannenzapfen, eine Weinrebe auf einem Fuß oder einen Lebensbaum handeln könnte.

Widmen wir uns der Weinrebe.

In der Region Augsburg wuchs Wein und man kannte die Rebe „Augster blau“ (die auch heute noch in der Steiermark zu finden ist). Vielleicht stammt ja der Name Augsburg gar nicht von einem großen, römischen Feldherren, sondern einer kleinen Rebsorte ?

Wohl eher nicht. Aber vielleicht haben die Erfinder des Wappens sich einen Spaß erlaubt und einen Trinkspruch visualisiert „trink einen Augster in Augsburg“ und weil das im Mittelalter der echte Bringer war, wurde gleich das Siegel dazu entworfen. Vielleicht hatte der Entwerfer einen Weinberg und versuchte seinen Umsatz auf diese Art zu steigern und das Siegel sollte die Flaschen zieren … ? Dann ist der Tourismusbeauftragte auf dieses Pferd aufgesprungen und versprach sich eine stärkere Frequentation der Innenstadt durch entfernt liegende Dörfer in dem der Augster in Augsburg zum „must have“ deklariert wurde.

Und die ganze Idee mit dem Pinienzapfen ist eine völlige Fehldeutung dieser doch eindeutig dargestellten Rebe ? Und die Rebe wurde zum Tannenzapfen uminterpretiert, als im Mittelalter Ausgrabungen römische Pinienzapfen zum Vorschein brachten, die bis dato in Augsburg eher unbekannt waren. Also eine exotische Rundumerneuerung des in die Jahre gekommenen Stadtwappens.

Wie immer die Geschichte auch richtig ist, uns hat das alte Wappen neu inspiriert – existierte es doch zur Bauzeit des Hauses „Sigillum antiquum temporibus aedificii“ (altes Siegel zu den Zeiten des Gebäudes).

Der Rest bleibt Spekulation – vielleicht regen unsere neuen Bier- oder Wein-Untersetzer zu interessanten Diskussionen und neuen Ideen an …